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Über uns

Der EWK-Verlag - das bin ich?

Das ist schon lange nicht mehr richtig.

Ganz am Anfang, vor rund 10 Jahren, als ich den ersten Band von "Wolf's wahnwitzige Wirschaftslehre" geschrieben hatte, ohne zu ahnen, dass dem noch drei weitere Bände folgen würden, da war ich nur ein Autor ohne Verlag - allerdings mit Werbung für eben dieses Buch auf meinen damaligen Internetseiten.

Wie es der Zufall wollte, gab es da einen Herrn Sichelschmidt, der dieses Buch kaufen wollte, von Buchhandlung zu Buchhandlung lief - und schier verzweifelte, weil es nirgends geführt wurde und auch nirgends gelistet war.

Eines Tages fragt er bei mir an, wo er dieses Buch denn beziehen könnte, eventuell von mir selbst ...?

Und das war der eigentliche "Gründungsaugenblick".

Ich beschloss, Herrn Sichelschmidt zu beliefern, und dazu gab ich mir zwei Wochen Zeit, um herauszufinden, wie das geht, ein Buch zu produzieren.

Mit einem alten Hewlett Packard Tintenstrahldrucker bedruckte ich A5 Blätter, erst vorwärt, die Vorderseite, und dann Rückwärts, mit der passenden Rückseite - die Rückseiten wegen der Papierstaugefahr einzeln von Hand eingelegt, berechnete das Format des Buches, indem ich meine maximale Druckausgabe - A4 quer - und die voraussichtliche Dicke des Buches auf einen Nenner brachte, und gelangte so zum Endformat von 195 x 140 mm, das ich auch heute noch ausschließlich verwende, weil ich eben anfangs alles auf dieses Format eingerichtet habe - und auch heute noch die Verpackunsmaterialien verwende, die mit diesem Format bestmöglich zusammenpassen.

Ich druckte Umschläge auf etwas dickerem Papier, veredelte sie mit DC-Fix-Folie aus dem Baumarkt und klebte am Ende alles mit der Heißleimpistole und einer billige Heißleimbindevorrichtung zusammen.

Damals war ich tatsächlich der Verlag.

 

Inzwischen bin ich zwar noch der Geschäftsführer der EWK-Verlag GmbH, und habe am Firmensitz in Elsendorf außer einer Hilfe, die für Ordnung und Sauberkeit im Lagerbereich sorgt, keine Mitarbeiter,

doch um den EWK-Verlag herum ist inzwischen vieles gewachsen:

34 Autorinnen und Autoren, deren Bücher aktuell im Programm sind, stellen wohl den wichtigsten "Inhalt" des Verlags dar. Viele, viele Stunden anregenden Austauschs verdanke ich diesen Menschen, die das Abenteuer, ein Buch zu schreiben, heil überstanden haben.

Wobei ich auch an die erinnern möchte, deren Bücher inzwischen vergriffen - oder bei anderen Verlagen untergekommen sind, das sind weitere 7 Namen, an die ich mich gerne und dankbar erinnere.

Comuto Digital Media, die Druckerei in Augsburg, die inzwischen den Großteil der im Programm des EWK-Verlags erschienenen Titel zuverlässig und gewissenhaft produziert, egal, ob es sich um Taschenbücher, Hardcover-Ausgaben oder gar eine Ganzleinen-Ausgabe handelt (es gibt bisher nur eine - "Mein friedliches Vietnam, von Marion Bialloblotzki, einer EWK-Autorin der ersten Stunde) ist für den Verlag inzwischen auch unverzichtbar.

Frau M.L. Lessing, die mich seit einiger Zeit als Lektorat auf eine ganz und gar hervorragende Weise unterstützt,

Bernd Schröter, der Art Director der Agentur 7CARAD, dem ich das Verlagslogo und die Gestaltung des Covers von Nicole Eicks "ABFALL" verdanke, und der in Zukunft öfter in die Umschlaggestaltung und Werbeaktivitäten eingebunden sein wird,

Laura Liehn, die mir mit ihrem Buchhaltungsservice hilft, den Zahlenwust zu bändigen,

und nicht zuletzt den vielen Helfern und Lieferanten, die dafür sorgen, dass meine PC's und Drucker funktionieren, dass alle benötigten Materialien korrekt und pünktlich verfügbar sind, die als Mitarbeiter der Deutschen Post die Aussendungen des EWK-Verlags abholen und auf den Weg bringen, die alle gehören irgendwie mit dazu.

Nein, der EWK-Verlag, das bin längst nicht mehr ich alleine.

Auch wenn ich die meiste Zeit alleine in meinem Büro sitze.

Ich bin froh, in dieses Netzwerk aus vielen kompetenten - und lieben - Menschen eingebunden zu sein, ohne das der EWK-Verlag in seiner heutigen Form nicht entstanden wäre und nicht bestehen könnte.

Und ich weiß, dass es mir mit dieser Unterstützung auch gelingen wird, das weitere Wachstum des EWK-Verlags stemmen zu können.

 

Das Motto des EWK-Verlags lautet weiterhin: "Wir machen Bücher möglich".

Wo die großen etablierten Verlage vorsichtig rechnend auf den Verkaufserfolg schauen, und ablehnen, was sich als betriebswirtschaftliches Risiko herausstellen könnte, kann ich immer wieder aus dem Bauch heraus die Entscheidung treffen, ein Buch ins Programm zu nehmen. Mit relativ kleinen Startauflagen - natürlich im teuren Digitaldruckverfahren - lässt sich das Risiko, auf unverkäuflichen Halden von Büchern sitzen zu bleiben, recht gut minimieren. Und dass sich die Autoren des EWK-Verlags allesamt fleißig an der Vermarktung ihrer eigenen Bücher beteiligen, von sich aus bei den regionalen Zeitungsredaktionen oder auch regionalen Rundfunk- oder Fernsehsendern antreten, hilft darüber hinweg, dass der Werbe-Etat des immer noch kleinen Verlags für kaum mehr als die benötigten Rezensionsexemplare reicht.

Eine zeitlang hieß es in manchen Internetforen, der EWK-Verlag sei ein Druckkostenzuschussverlag.

Das war er nie, auch wenn ich anfangs neue Autoren vertraglich verpflichtete, einen Teil der Startauflage selbst - mit Autorenrabatt - abzunehmen. Damit habe ich kaum mehr als meine externen Kosten gedeckt, aber nie jemanden abgezockt. Und seit einigen Jahren, nachdem ich das Geschäft etwas besser kennen gelernt habe, habe ich keine derartigen Verträge mehr abgeschlossen.

Und wenn in den gleichen Foren erzählt wird, es sei ein eindeutiges Indiz für einen Druckkostenzuschuss-Verlag, wenn auf Manuskriptangebote sehr schnell geantwortet wird, dann bringt mich das dennoch nicht dazu, mir mit der ersten Reaktion auf ein neues Manuskript länger Zeit zu lassen. Der EWK-Verlag reagiert schnell - und das halte ich nach wie vor für ein positives Merkmal.

Ich freue mich über jedes Manuskript-Angebot, und ich habe noch nie eine Autorin oder einen Autor mit einer nichtssagenden Absage im Regen stehen gelassen. Wer mir ein Manuskript einsendet, hat das Recht, auf eine faire und offene Kritik, die hilft, Schwächen zu überwinden und im nächsten Anlauf besser dazustehen.

 

Soviel über uns ...

 

Egon W. Kreutzer

 

 

 

 

 

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