Egon W. Kreutzer
Nanomax, der kleinste Mann der Welt besprochen von
Nicole Engbers
am 10. Januar 2005
Wenn ich einmal groß bin
So beginnt so mancher Kindertraum. Doch in der Geschichte von Nanomax, dem kleinsten Mann der Welt, ist es genau umgekehrt. Da wünschen sich die Kinder plötzlich ganz, ganz klein zu sein. Er ist eben ein besonderes Kerlchen, dieser Nanomax.Nanomax taucht einfach so im Leben von Sophia und Jonas auf und bringt ihr Leben ganz schnell, ganz schön durcheinander. Die beiden fünf und drei Jahre alten Geschwister wissen gar nicht, wie ihnen geschieht, als plötzlich dieser kleine, vorlaute Kerl in ihrem Kinderzimmer steht. Auch wenn er Sophia und Jonas in einige schwierige Situationen bringt - sie schließen schnell Freundschaft mit Nanomax und wünschen sich, genauso klein werden zu können, wie er. Wie gut, dass es die "Microflux", eine vielseitige Verkleinerungsmaschine gibt, mit der man sich sogar unsichtbar machen kann. Als Nanomax auch für Sophia und Jonas ein solches Gerät besorgt, geht das Abenteuer erst richtig los. Schließlich muss sogar die Polizei gerufen werden
In "Nanomax, der kleinste Mann der Welt" sind die Kleinen die Großen und führen die Erwachsenen gehörig hinters Licht. Das macht wohl für Kinder den besonderen Reiz der Geschichte aus.
In Nanomax' Welt zählen weder Körpergröße, noch Alter.
In Nanomax' Welt ist es nicht wichtig, wie lange jemand schon in die Schule geht, oder wie viele Stufen der Karriereleiter schon erklommen wurden.
In Nanomax Welt zählen Einfallsreichtum und Abenteuerlust, Zusammenhalt und Wagemut.
Wo der kleinste Mann der Welt auftaucht, werden die Werte der Erwachsenen gehörig durcheinander geworfen.Gerade darum ist dieses Buch nicht nur für Kinder
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